Hintergrund und Sinn des Aikido

Hintergrund des Aikido

Meister Ueshiba Morihei

Aikido ist eine klassische Budokunst. Der Ursprung liegt im Mittelalter Japans, es entstand aus den Schwertkampfkünsten der Samurai. Das heutige Aikido mit seinen runden, natürlichen und fließenden Bewegungen wurde erst um 1945 von Meister Ueshiba (1883 bis 1969) gegründet. Nach langem Studium traditioneller Kampfkünste gelangte Meister Ueshiba zu der Einsicht, dass es letztlich nicht darum gehe, einen Gegner zu besiegen, sondern um die Wiederherstellung der Harmonie. So gab er seiner Budokunst den Namen „Aikido“.

Sinn

Beim Aikido gibt es keine Gedanken an Sieg oder Niederlage, Ziel ist nicht die Bezwingung des Gegners, sondern die Entwicklung einer Geisteshaltung, die frei ist von Aggression und Angst. Aikido gilt als eine der sanftesten und elegantesten Form der Budokünste und gleichzeitig als die effektivste Form, Gewalt friedlich zu beenden. Geübt werden fließende Kreis- und Spiralbewegungen.
Aikido ist eine Bewegungskunst, ein Weg der Selbsterfahrung, ein Weg zur Entdeckung eigener Energiequellen. Schaut man Aikido-Übenden zu, sieht es bei den Fortgeschrittenen ähnlich aus wie ein gemeinsamer Tanz. Die Musik ist der weiche fließende Atem.
Anfänger und Fortgeschrittene üben miteinander – es geht darum, den Körper immer geschmeidiger zu machen, um ihn für die fließenden, runden Bewegungen zu öffnen.
Die Übungen finden in Ruhe statt.

Inhalte einer Aikido-Einheit

  • Ruhe und Konzentration
  • Asiatische Heilgymnastik aus Qi Gong/ Yoga/ Sotaiho
  • Atemübungen
  • Shiatsu Massage
  • Dynamik (weiche fließende Bewegung)
  • Stock und Schwert